Montag, Februar 24, 2020
14.11.2011

CDU-Fraktion: Einbahnstraßenreglung für EKZ Wilnsdorf
Gutachtervorschlag zur neuen Verkehrsführung soll umgesetzt werden

Erneut befasste sich die CDU-Fraktion in ihrer letzten Sitzung mit dem Gutachten „Verkehrsführungskonzeption Wilnsdorf Mitte“ , welches von der Gemeinde Wilnsdorf, im Zusammenhang mit der Verlagerung eines Lebensmittelmarktes aus dem EKZ an die B54 (Hagener Straße), in Auftrag gegeben worden war.

Zu den am Donnerstag auf der Tagesordnung des Verkehrsausschusses stehenden Verkehrsfragen: Querungsmöglichkeiten für Fußgänger im Bereich Hagener Straße, Kreisverkehrslösung an der Kreuzung Marktplatz / Rathausstraße und neue Verkehrsführung für den Marktplatzbereich im EKZ, werden seitens der CDU-Fraktion im Ausschuss folgende Vorschläge zur Beratung vorgetragen:

Um im Bereich Hagener Straße die genaue Örtlichkeit der zukünftigen Querungshilfe festzulegen, soll zunächst die Verlegung des Lebensmittelmarktes und das Querungsverhalten der Fußgänger abgewartet werden.

Der vom Gutachter vorgeschlagene Kreisverkehrsplatz im Kreuzungsbereich Marktplatz / Rathausstraße fand keine mehrheitliche Zustimmung in der Fraktion. Die bestehenden Konfliktsituationen werden nicht wirklich durch eine Kreisverkehrsreglung gelöst und rechtfertigten nicht den erhöhten Kostenaufwand, der mit einem derartig Ausbau verbundenen ist, so die Auffassung der Fraktionsmitglieder.

Unter dem Wegfall von Parkplätzen, schlägt der Gutachter für den zentralen Parkplatzbereich eine Einbahnstraßenregelung im Uhrzeigersinn, eine Verbreiterung des Fußgängerbereichs, sowie eine Schrägstellung der Parkplätze im Bereich des Lebensmittelmarktes vor.

Die CDU-Fraktion hat sich im Rahmen ihrer Beratungen grundsätzlich dafür ausgesprochen, dem Vorschlag des Gutachters zu folgen. Darüber hinaus wird sie in der Verkehrsausschusssitzung vorschlagen, auch die zweite Parkreihe in Schrägstellparkplätze umzuwandeln, im erweiterten Fußgängerbereich für den Lieferverkehr einen Parkplatz einzurichten und zwischen dem Eingang REWE- und DM-Markt, unter Wegfall von zwei Parkplätzen, einen Gehweg -Zebrastreifen- zu markieren.

In wie weit die fehlenden Parkplätze im EKZ durch die am neuen Lebensmittelmarkt entstehenden Parkplätze kompensiert werden können und ob die Einbahnstraßenreglung die Verkehrsabläufe zwischen Fußgängern und Fahrzeugführern verbessern wird, muss sich erst erweisen, so die CDU-Fraktion in ihrer Mitteilung. Sieht man davon ab, dass es tatsächlich in Spitzenzeiten, in denen die Bürgerschaft vermehrt einkauft, zu einer Verdichtung und zum Stillstand durch Fahrzeuge kommt, sind Unfälle, die Leib und Leben von Fußgängern zur Folge hatten, nicht bekannt.

Stellt sich heraus, das die neue Verkehrsführung nicht praktikabel ist oder käme es gar zu Unfällen, muss es möglich sein, den derzeitigen Zustand wieder herzustellen.
04.10.2011

CDU-Fraktion Wilnsdorf:
Entscheidung zugunsten der Sekundarschule gefallen – jetzt die Eltern, Schüler und Schulen mitnehmen

Nachdem sich die CDU-Fraktion in einer ersten Sondersitzung mit dem komplexen Werk des Schulentwicklungsplan insgesamt beschäftigt hatte, folgte nun eine weitere Klausursitzung speziell zum Thema Sekundarschule. Dass die Schülerzahlen gerade zur Hauptschule klare Handlungserfordernisse erkennen lassen, machte eingangs Fraktionsvorsitzender Werner Kölsch deutlich: „Wir müssen für alle unsere Kinder zukunftssichere Schulen gestalten. Auf dem neuen Weg dorthin müssen wir jedoch behutsam vorgehen und hierbei Eltern, Schüler und auch die Schulen mitnehmen.“

Der Gutachter zur Schulentwicklungsplanung hatte in der letzten Schulausschusssitzung der Gemeinde Wilnsdorf empfohlen, zur Zeit noch keine Entscheidungen für den Grundschulbereich zu treffen. Die Landesregierung plane Änderungen, die auch Konsequenzen für den Bestand der Schulen in Wilnsdorf haben könnten und diese Informationen sollte man abwarten.

Für den Bereich der weiterführenden Schulen wird das Land eine neue Sekundarschule als zweite Säule der weiterführenden Schulen neben dem Gymnasium im Schulgesetz verankern. Die immer mehr zurück gegangenen Schülerzahlen der Hauptschule führen auch in der Gemeinde Wilnsdorf dazu, dass ab dem kommenden Schuljahr wohl keine Eingangsklasse mehr gebildet wird. Danach müssen dann die Schüler zu Hauptschulen in Nachbarkommunen oder in der Stadt Siegen gefahren werden.

Der Gutachter hat der Gemeinde deutlich empfohlen, diese neue Schulform zu wählen und damit allen Kindern im Gemeindegebiet eine entsprechende schulische Förderung und auch den dazu gehörenden Abschluss erhalten zu können. Die CDU-Fraktion hat sich intensiv zu diesem Thema beraten lassen und ebenso intensiv diskutiert und hat sich schon zu diesem frühen Zeitpunkt klar dazu bekannt, dass für die Gemeinde Wilnsdorf schon zum Schuljahr 2012/2013 eine Sekundarschule eingerichtet werden soll.

Das wichtige Ergebnis der Beratungen fasste Vorsitzender Werner Kölsch zusammen: „Wir wollen sicherstellen, dass wir unseren Kindern die Möglichkeit erhalten, alle Schulabschlüsse auch weiterhin in unserer Gemeinde erlangen können.“
01.09.2011

Nach der Energiewende …. machen wir unseren Strom doch selber!
CDU Wilnsdorf befasst sich mit Möglichkeiten, Chancen und Risiken

Die Energiewende nach „Fukushima“ hat auch Auswirkungen auf die Kommunalpolitik vor Ort. Die Wilnsdorfer CDU hat sich in einer offenen Fraktionssitzung zum Ende der Sommerpause diesem wichtigen Thema mit Fachkompetenz gewidmet, um auch aus kommunaler Sicht den Umstieg weg von Atomkraft in den kommenden Jahren verantwortlich mit gestalten zu können. Zum Einstieg ist ein qualifizierter Überblick über die verschiedenen Arten der regenerativen Energiequellen, deren Möglichkeiten, Chancen und Risiken erforderlich. Hierfür standen an diesem Abend Josef Hovenjürgen als stellv. Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und Dipl.-Ing. Christian Dahm als Vertreter der EnergieAgentur NRW zur Verfügung.



Herr Dahm machte deutlich, dass ein „gesunder“ Mix bei der Gewinnung von Energie besonders wichtig sei. Das neue Klimaschutzgesetzes der NRW-Landesregierung beinhalte große Herausforderungen, insbesondere in dem Ziel der CO2-Reduzierung um 80 % bis zum Jahre 2050. Um diese Ziele zu erreichen, müsse man auf Wasserkraft, Geothermie, Biomasse, Solarthermie, Photovoltaik, Fern- oder Nahwärme aus Wärmezentralen oder Gruben wie auch auf Klär- oder Deponiegas setzen, man brauche alle regenerativen Energieformen. Energie müsse rund um die Uhr und auch zu Spitzenzeiten bereitstehen. Energiespeicherung sei da ebenso gefragt wie der Ausbau der Stromnetze für Nah- und Fernversorgung.

Ohne weiter deutliche Reduzierung des Energieverbrauches gelinge der Umstieg jedoch nicht, betonte Herr Dahm. Wichtige Themen blieben z.B. weiterhin neue Heizungskonzepte, energiesparende Beleuchtungen und Wärmedämmung. Von besonderer Bedeutung sei für die Zukunft, dass die Energie auf Perspektive ohne staatliche Bezuschussung bezahlbar und rentabel wird. Der freie Stromhandel wird sonst dazu führen, dass günstiger Strom im Ausland eingekauft wird, bei dem es sich dann weiterhin auch um Atomstrom handele. Zur Zeit würden erneuerbare Energien in Deutschland mit 23 Milliarden Euro jährlich gefördert, so Christoph Dahm.

Der stv. Vorsitzende des CDU-Landtagsfraktion, Josef Hovenjürgen, informierte zu den aktuellen landespolitischen Entwicklungen zum Thema Windkraft und die Neufassung des Windenergie-Erlasses der Landesregierung. Windparkanlagen wären derzeit in aller Munde, die von Investoren oder auch in Bürgergesellschaften verwirklicht werden sollten. Die Teilnehmer erhielten aus erster Hand Informationen über die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen solche Vorhaben. Das Land setze auf den Ausbau der Windenergiegewinnung. Jedoch müsse das auch mit Augenmaß angegangen werden und Risiken sollten nicht außer acht gelassen werden, so Josef Hovenjürgen.
Derzeit, so Hovenjürgen, würden Investoren evtl. lukrative Gebiete in der gesamten Bundesrepublik „aufspüren“ und versuchen, sich diese Flächen mit hohen Pachtzahlungen für ihre Vorhaben zu sichern. Leider fehlten häufig klare Angaben darüber, in welchem Verhältnis die tatsächlichen Gesamtkosten zum wirklichen Ertrag stehen. Häufig genug werden auch Risiken solcher Anlagen und Vorhaben nicht ehrlich und detailliert genug hinterfragt.

Passend zum Thema des Abends hatte Fraktionschef Werner Kölsch die Wald- und Haubergsgenossenschaft Wilgersdorf in die Fraktionssitzung eingeladen, um dort ihr geplantes Projekt „Bürgerwindpark Wilgersdorf“ vorzustellen. Der Haubergsvorstand und der Planer Herr Schneider erläuterten im Anschluss an die Vorträge die Überlegungen zum Vorhaben, die baulichen Auswirkungen und die angedachte Finanzierung, die nun in der CDU-Fraktion wichtige Grundlagen für die weitere Diskussion ist.

Bürgermeisterin

Landratskandidat

Christa Schuppler
Arne Fries

c.schuppler

a.fries

icon www

icon insta icon fb icon www

Landtagsabgeordnete

Bundestagsabgeordneter

Anke Fuchs-Dreisbach Volkmar Klein

a.fuchsd

v.klein

icon insta icon fb icon www

icon insta icon fb

 

 

Abgeordneter EU

Bundeskanzlerin

Peter Liese
Angela Merkel

p.liese

a.merkel

icon insta icon fb icon www

icon insta icon fb icon www

 

 

instagram logo

facebook logo

Quelle: www.cdu-si.de

Quelle: www.CDU.de & www.cdu-nrw.de

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.