Mittwoch, Januar 23, 2019
12. Dezember 2008

Wie in jedem Jahr – Weckmann-Verkauf für den guten Zweck

Die Wilnsdorfer CDU-Mitglieder stellen sich jedes Jahr vor Weihnachten in den Dienst der guten Sache. Nicht nur, dass auf der Mitgliederversammlung das Grünkohlessen mit einer Sammlung für den Pflegekreis verbunden ist. Es werden auch immer an verschiedenen Standorten in der Gemeinde Weckmann verkauft. In Wilnsdorf entstand das Foto der aktiven CDU-Verkäufer auf dem Marktplatz.



Mit dabei war auch die CDU-Kandidatin um das Bürgermeisteramt in Wilnsdorf, Christa Schuppler, im Bild die 2. von rechts. Sie zeigt sich angetan von dieser Aktivität und war spontan mit dabei. Anfang des kommenden Jahres wird es dann wieder den Erlös solcher Aktionen – auch für den Pflegekreis in Wilnsdorf – geben.

Parteivorstand für Christa Schuppler als Bürgermeisterkandidatin


Am späten Nachmittag hat sich der Parteivorstand einstimmig für Christa Schuppler als Kandidatin um das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Wilnsdorf bei der kommenden Kommunalwahl ausgesprochen. Die Mitgliederversammlung der CDU soll Frau Schuppler am 25. November 2008 endgültig nominieren.

In einer Pressekonferenz hat der Parteivorsitzende Werner Kölsch die heutige Entscheidung des Parteivorstandes mitgeteilt. Seine Presseerklärung finden Sie hier.

Die 43-jährige Leiterin der ARGE-Regionalstelle in Wilnsdorf mit der Zuständigkeit für die Gemeinden Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf hat sich und ihre ersten Gedanken zu Ihrer vielleicht zukünftigen Tätigkeit auch der Presse vorgestellt. Ihre Ausführungen können Sie hier nachlesen.


Freitag, 07. November 2008

Presseerklärung von Christa Schuppler


Bürgermeisterkandidatin für Wilnsdorf


Mit einer Frau als Kandidatin für das Bürgermeisteramt geht die Wilnsdorfer CDU einen neuen Weg. Ich freue mich auf diese besondere Herausforderung.

Ich bin 43 Jahre alt, verheiratet und evangelisch. Wir haben 2 Jungen im Alter von 9 und 12 Jahren. Mein Mann ist unser Familienmanager, er kümmert sich seit 12 Jahren um die Betreuung unserer Kinder, dadurch habe ich den notwendigen Freiraum für meine Tätigkeit. Meine Familie ist mir wichtige und unverzichtbare Basis und Rückhalt.

Nach dem Abitur 1984 habe ich eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten absolviert. Den Titel Diplomverwaltungswirtin habe ich durch mein Studium an der Verwaltungsfachhochschule in Gießen erworben.

Seit 1991 bin ich bei der Gemeinde Burbach als Verwaltungsbeamtin tätig. Ich habe dort unterschiedliche Aufgaben wahrgenommen. Von dort aus war ich im Vorfeld von „Hartz IV“ in kreisweiten Arbeitsgruppen als Vertreterin der Städte und Gemeinden tätig, um sowohl in fachlicher als auch organisatorischer Hinsicht die ARGE Siegen-Wittgenstein mit zu gestalten. Die ARGE ist seit Anfang 2005 zuständig für die berufliche Integration und die finanzielle Versorgung von bereits länger Arbeitslosen.

Seit dieser Zeit steht mein Schreibtisch in Wilnsdorf. Von dort aus leite ich den Regionalbereich Süd (mit den Gemeinden Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf) mit rd. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Darüber hinaus trage ich kreisweit Leitungs- und Führungsverantwortung, auch im Bereich der Gesamtgeschäftsführung der ARGE.

Durch meine bisherige berufliche Tätigkeit und die Erfahrungen, die ich in Bezug auf Organisation, Personalführung und Verantwortungsübernahme sammeln konnte, fühle ich mich gut vorbereitet auf die Leitung einer Gemeindeverwaltung. Natürlich bin ich mir bewusst, dass mir viele neue Herausforderungen begegnen würden, denen ich mich gern gemeinsam mit der qualifizierten Mannschaft des Wilnsdorfer Rathauses stellen möchte, die ich zum Teil bereits durch mein Tätigkeit in Wilnsdorf kenne. Es wäre mir ein besonderes Anliegen, in noch größerem Maße für die Menschen in der Gemeinde Wilnsdorf da zu sein als mir dies in meiner bisherigen Tätigkeit möglich íst. Im Mittelpunkt meines Tuns stand und steht immer der Mensch. Diese Einstellung würde ich auch als zentrales Motto für eine Führungsaufgabe in der Gemeinde Wilnsdorf sehen.

Menschen müssen sich an ihrem Wohnort ganz einfach wohl fühlen können und dort alles vorfinden, was der Alltag erfordert. Die Gemeinde Wilnsdorf hat für ihre Bürgerinnen und Bürger diese bedeutenden Grundstrukturen bereits in großem Maße geschaffen, bzw. ist sie dabei, sie stetig auszubauen. Diese Arbeit fortzuführen und vor allem Geschaffenes zu erhalten, muss ein wichtiges kommunalpolitisches Anliegen sein und bleiben. Hier sehe ich auch ein gewichtiges Stück erlebbarer Verantwortung, die von Rat und Verwaltung wahrzunehmen ist, Verantwortung gegenüber dem steuerzahlenden Bürger, der diese Investitionen finanziert hat.

Darüber hinaus möchte ich 3 Schwerpunkte herausstellen: Wirtschaftsförderung, Bildung und Betreuung, Familien- und Seniorenpolitik.

Die wirtschaftsfördernden Aktivitäten der Gemeinde Wilnsdorf sind ein wichtiges Thema. Es geht hierbei einmal um den Erhalt und die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, andererseits aber auch um eine gute infrastrukturelle Ausstattung der Ortsteile. Aus meiner Tätigkeit bei der ARGE habe ich gerade zu diesem Thema eine besondere Beziehung und weiß das bisherige Engagement der Gemeinde Wilnsdorf, Industrieflächen und damit Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, sehr zu schätzen.

Eine besondere Herausforderung sehe ich im Bereich Bildung und Betreuung unserer Jugend. Es ist wichtig, dass unsere Kinder gut auf das Leben vorbereitet und die Voraussetzungen für einen guten Start in das Berufsleben geschaffen werden. Daher möchte ich die bestehende differenzierte und flächige Schulstruktur möglichst erhalten. Es sollten Betreuungsmöglichkeiten und Freizeitangebote inner- und außerhalb der Schulen ausgebaut werden, damit Familien und alleinerziehende Elternteile ihre Kinder gut versorgt wissen. Eine wichtige Aufgabe kommt hier den Kindergärten und der Jugendpflege der Gemeinde Wilnsdorf zu.

Demografie ist in aller Munde, sie muss aber kein Schreckgespenst sein, wenn die Politik handelt. Daher möchte ich aktiv in der Seniorenpolitik ansetzen. Auch hier wurden bereits vorbildliche Grundlagen geschaffen, zuletzt durch die Kooperationsvereinbarung zwischen allen Beteiligten in dem Bereich Pflege, Betreuung und Beratung von Senioren, die als Pilotprojekt innerhalb Nordrhein-Westfalens gilt. Diesen Weg möchte ich gerne engagiert weiter gehen. Die sich wandelnde Gesellschaftsstruktur erfordert in Zukunft verstärkt aktives Umdenken und Gestalten.

Als attraktiven Arbeitsort habe ich als Dillenburgerin Wilnsdorf bereits kennen und schätzen gelernt. Auch als Heimat für mich und meine Familie kann ich mir die Gemeinde Wilnsdorf sehr gut vorstellen. Ein Umzug nach Wilnsdorf für den Fall meiner Wahl als Bürgermeisterin ist für mich eine Selbstverständlichkeit.

Die mit den CDU-Verantwortlichen geführten Gespräche waren sehr offen, konstruktiv und interessant. Das Angebot, für die CDU Wilnsdorf als Bürgermeisterkandidatin in den Kommunalwahlkampf zu ziehen, hat mich sehr geehrt und gefreut. Nach gründlichen und reiflichen Überlegungen, insbesondere mit meiner Familie, erkläre ich meine Bereitschaft zu kandidieren, wenn die CDU-Gremien dies so wollen. Das heutige klare Votum des CDU-Vorstandes war für mich das Signal, dass es nun wirklich los geht – ich freue mich auf die Herausforderungen der kommenden Monate bis zur Bürgermeisterwahl im Juni nächsten Jahres.

Der Verantwortung, Bürgermeisterin der Gemeinde Wilnsdorf zu sein, möchte ich mich gern – gemeinsam mit der CDU Wilnsdorf, aber auch mit den anderen politischen Parteien, mit den Vereinen, mit allen Institutionen des gesellschaftlichen Lebens, den Bürgerinnen und Bürgern - stellen, und zwar an der Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung.

Christa Schuppler
Pressemitteilung vom 07. November 2008

 

Vorstellung der Bürgermeisterkandidatin der CDU Wilnsdorf


Sehr geehrte Vertreter der Medien,

ich danke Ihnen sehr herzlich, dass Sie meiner Einladung zu diesem Pressegespräch hinsichtlich der personellen Überlegungen der CDU für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Wilnsdorf gefolgt sind.

Nachdem Bürgermeister Werner Büdenbender der CDU vor etlichen Monaten die sehr bedauerliche wie überraschende Mitteilung gemacht hat, dass er für die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehe, hatte der CDU-Parteivorstand einer kleinen „Kommission“ den Auftrag gegeben, geeignete Personen für die Nachfolge im Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Wilnsdorf zu finden.

Die CDU Wilnsdorf hat sich sehr intensiv und gründlich mit der Frage auseinander gesetzt, wer im kommenden Jahr die Nachfolge von Werner Büdenbender antreten kann und soll.

Hierbei waren uns die nachfolgenden Kriterien sehr wichtig:

  • fachliche Qualifizierung
  • Verwaltungs- und Führungserfahrung, um die personell und inhaltlich gut aufgestellte Verwaltung kooperativ und konstruktiv weiter zu leiten
  • soziale und menschliche Kompetenz
  • Glaubwürdigkeit
  • Bürgernähe „leben“ – für Bürgerschaft und Wirtschaft
  • Tradition wahren und Zukunft gestalten
  • Akzeptanz für möglichst viele politische und gesellschaftliche Gruppierungen in der Gemeinde und damit Wählbarkeit auch über Parteigrenzen hinweg
  • Identifikation mit den thematischen Schwerpunkten der CDU-Kommunalpolitik, z. B. den bedeutenden sozialen Themenfeldern Familie und Senioren
  • Teamgeist für konstruktives wie partnerschaftliches Miteinander von Rat und Verwaltung
  • Bürgermeister sollte möglichst in Wilnsdorf wohnen


Es haben diverse Gespräche mit inhaltlichem und thematischem Austausch über dieses Anforderungsprofil über und mit möglichen Kandidaten aus Wilnsdorf sowie der näheren und weiteren Umgebung stattgefunden.

Das Ergebnis dieser Kandidatenfindung ist heute dem Vorstand unterbreitet worden.
Frau Christa Schuppler, die Regional-Leiterin der ARGE Süd im Kreis Siegen-Witt­gen­stein mit Sitz in Wilnsdorf, hat sich in etlichen offenen und zielführenden Gesprächen als die Kandidatin herausgestellt, mit der die CDU in den Kommunalwahl des nächsten Jahres ziehen möchte. Die 43-jährige Diplomverwaltungswirtin hat sich nach gründlicher und reiflicher Überlegung bereit erklärt, für die CDU Wilnsdorf als Bürgermeisterkandidatin „ins Rennen“ zu gehen.

In der heutigen Sitzung des erweiterten Vorstandes hat sich Christa Schuppler in einem souveränen und überzeugenden Vortrag vorgestellt, eigene erste Gedanken und Ziele für das Bürgermeisteramt vermittelt und sich den Fragen der Vorstandsmitglieder gestellt. Mit einer klaren Mehrheit hat der Vorstand der CDU-Mitglieder­versammlung Frau Schuppler zur Nominierung als Bürgermeisterkandidatin vorgeschlagen. Am Dienstag, 25. November 2008 werden die CDU-Mitglieder über diesen Vorschlag endgültig entscheiden.

Frau Schuppler hat die Verwaltung von der Pike auf gelernt. Sie hat in verschiedenen Bereichen und in unterschiedlichen Verantwortungsebenen vielfältige Erfahrungen, gerade auch in Führungsverantwortung sammeln können.

Die CDU Wilnsdorf präsentiert als erste Partei im weiten Umfeld eine Frau für eine Kandidatur für das höchste Amt in einer Gemeinde.
Auf dem „Wilnsdorfer Weg“ sind in der Vergangenheit immer schon besondere Entscheidungen und bemerkenswerte Ergebnisse erzielt worden. Mit Frau Schuppler als fachlich kompetenter Teamspielerin, die als vermittelndes Bindeglied für ein partnerschaftliches Miteinander aller Parteien, Fraktionen und der Verwaltung sorgen kann, können auf einem solchen gemeinsamen Weg heute und in Zukunft mit möglichst vielen Menschen aus allen Bereichen der Bürgerschaft für die Gemeinde Wilnsdorf die richtigen Weichenstellungen für eine Fortsetzung des „Wilnsdorfer Weges“ erfolgen.

Wir werben ab heute darum, dass Christa Schuppler bei der Bürgermeisterwahl im Juni nächsten Jahres möglichst viele Stimmen der Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde erhält. Wir brauchen eine über Parteigrenzen hinaus gehende, von der breiten Bürgerschaft getragene starke Person im Bürgermeisteramt.

Die CDU Wilnsdorf freut sich auf eine gute, erfolgreiche und dauerhafte Zusammenarbeit mit Christa Schuppler.

Werner Kölsch

Pressemeldung des CDU-Gemeindeverbandes Wilnsdorf vom 26.08.2008

CDU-Mitglieder informiert: Bürgermeister Werner Büdenbender wird aus gesundheitlichen Gründen 2009 nicht mehr als Kandidat antreten

Zur Mitgliederversammlung hatte der CDU-Gemeindeverband Wilnsdorf am Montag in die Festhalle eingeladen, um über aktuelle Themen zu informieren und die Delegierten für die anstehenden Wahlen zu bestimmen.

Parteivorsitzender Werner Kölsch berichtete über die Arbeit im Vorstand und die von der CDU angestoßenen Projekte zur Schul-, Familien- und Seniorenpolitik in der Gemeinde.

Traditionell informierte der Bürgermeister Werner Büdenbender mit einem Überblick über die aktuellen Aufgaben- und Problemfelder der Kommunalpolitik in Wilnsdorf die Teilnehmer der Mitgliederversammlung.

Im Rahmen dieser Versammlung gab Bürgermeister Büdenbender eine wichtige persönliche Erklärung ab. Er unterrichtete die anwesenden Parteimitglieder, dass er aus gesundheitlichen Gründen im nächsten Jahr nicht wieder als Bürgermeisterkandidat der CDU antreten werde. Diese schwierige Entscheidung habe er nach vielen Gesprächen und Abwägungen mit seiner Familie, seinen Ärzten und seinen politischen Freunden getroffen, so Werner Büdenbender. Damit rechtzeitig Klarheit geschaffen werde, wolle er die Mitgliederversammlung nutzen, um sich auch offiziell zu erklären.

Werner Kölsch bedauerte diese Entscheidung von Bürgermeister Werner Büdenbender ausdrücklich, weil er gern die gute, konstruktive wie angenehme Zusammenarbeit mit ihm fortgesetzt hätte. Er wisse, wie schwer Werner Büdenbender dieser Schritt gefallen sei. Seine Entscheidung verdiene Respekt, so der Partei- und Fraktionschef. Die Gemeinde Wilnsdorf und die CDU Wilnsdorf seien Werner Büdenbender für seinen Einsatz und sein Engagement in den dann fast 13 Jahren als 1. Beigeordneter und hauptamtlicher Bürgermeister der Wielandgemeinde zu großem Dank verpflichtet.

Der CDU-Gemeindeverband werde zur gegebenen Zeit seine Bürgermeisterkandidatin oder seinen Bürgermeisterkandidaten vorstellen, erklärte Werner Kölsch zum Abschluss der Sitzung.

Quelle: www.CDU.de & www.cdu-nrw.de

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