Montag, Juni 01, 2020

06.08.2013
 

Alt werden in Wilnsdorf


Wilnsdorf - Viele Menschen stellen sich immer wieder die Frage: „Wie kann ich so lange wie möglich selbstbestimmt leben? Wie wird es sein, wenn ich alt bin und Hilfe benötige?“
 
Wilnsdorf bietet viele Angebote und Möglichkeiten, ambulant wie stationär, gerade für ältere und besonders für hilfebedürftige Menschen.
Den Mitgliedern der CDU-Fraktion Wilnsdorf geht es um die Möglichkeiten der Versorgung in den 3 Pflegeeinrichtungen, die es in der Gemeinde gibt. Diese 3 Einrichtungen sind Ziel der Informationsbesuche, von denen der erste in das „Haus an der Weiß“ in Niederdielfen führte.

Die Fraktionsmitglieder konnten hier einen umfassenden Überblick bekommen über die Einrichtung, über die vielen Angebote, die hier den Senioren gemacht werden. So gibt es z. B. durch die unmittelbare Nähe zu Kindergarten und Grund- sowie Realschule enge Kontakte zwischen Jung und Alt. Das Haus bietet durch seine zentrale Lage viele Möglichkeiten, die vorhandenen Infrastruktureinrichtungen in Niederdielfen zu nutzen.



In den Gesprächen mit den Mitarbeitern und den Mitgliedern des Heimbeirats wurde deutlich, wie wichtig die noch neue Regelung durch die sogen. 87 b -Betreuung für Menschen mit fehlender oder eingeschränkter Alltagskompetenz ist. Die 87 b Maßnahmen ermöglichen deutlich intensivere Zuwendung für Menschen mit Demenz. Eben dieses Krankheitsbild führt immer häufiger zu der notwendigen Betreuung in einer Pflegeeinrichtung. Es wurde u.a. dargestellt, wie wichtig und hilfreich die Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht ist.

Mit großem Unverständnis nahmen die Fraktionsmitglieder zur Kenntnis, dass es in NRW nach wie vor keine Ausbildungsmöglichkeiten zur Altenpflegehelferin gibt. Gerade diese Ausbildung ist wichtig und dringend notwendig, um in Zukunft eine angemesse Versorgung in Pflegeeinrichtungen gewährleisten zu können.
Hier ist die Politik gefordert, endlich Abhilfe zu schaffen.

Die Fraktionsmitglieder bekamen einen ganzen Katalog von Fragen an die Politik vorgelegt. Wichtigste Fragen sind offenbar, wie die Politik endlich der Personalnot, dem mangelnden gesellschaftlichen Ansehen der Pflegeberufe, der überbordenden Bürokratie in der Pflege und der dauerhaften Finanzierung der Pflege begegnen will.

Die Mitglieder der CDU-Fraktion nahmen den Fragenkatalog nach intensiven Gesprächen und vielen Anregungen mit, um ihn intern zu diskutieren und weiter zu leiten an das zuständige Ministerium in Land und Bund.

Die Besuche der weiteren Pflegeeinrichtungen in Wilnsdorf werden sich anschließen.


 

22.04.2013

 

Bürgerbegehren gescheitert


Bedingt durch eine zu geringe Anzahl an Ja-Stimmen (3.361 Stimmen) ist das Bürgerbegehren in Wilnsdorf gescheitert.

Die notwendige Anzahl von 20%  (3470 Stimmen) der Wahlberechtigten (und gleichzeitig notwendiger Stimmenmehrheit) für den Erhalt aller Grundschulstandorte wurde hierbei nur knapp verfehlt.

Damit gilt der mit 2/3 Mehrheit getroffene Beschluss des Rates vom 27. September 2012 die 3 Grundschulstandorte Wilden, Anzhausen und Obersdorf auslaufen zu lassen und keine neue Eingangsklassen mehr dort zu bilden.

Wilnsdorf, 25. März 2013

 

Offener Brief der Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD und Bündnis 90/ Die Grünen im Rat der Gemeinde Wilnsdorf sowie der Bürgermeisterin

Am 21. April 2013 wird in Wilnsdorf ein Bürgerentscheid stattfinden, bei dem über den Erhalt dreier Grundschulen abgestimmt wird. Im Vorfeld richten sich nun die Vorsitzenden der Ratsfraktionen von CDU, SPD und Bündnis 90/ die Grünen und die Bürgermeisterin mit einem offenen Brief an die Bürger der Gemeinde, insbesondere an alle Aktiven in der öffentlichen Debatte um die Wilnsdorfer Grundschulen:

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wilnsdorf,

 

am 21. April werden Sie zum ersten Mal in der Geschichte unserer Gemeinde die Möglichkeit haben, an einem Bürgerentscheid teilzunehmen. Sie werden über die Frage abstimmen können, ob die Grundschulstandorte Anzhausen, Obersdorf und Wilden erhalten bleiben sollen. Deren mögliches Auslaufen beruht auf einem Beschluss des Wilnsdorfer Rates, der am 27. September 2012 gefasst wurde.

 

Viele von Ihnen haben die lange Debatte um die Zukunft der Wilnsdorfer Grundschullandschaft verfolgt. Viele von Ihnen kommen in Berührung mit unseren sieben Grundschulen. Sie sind Eltern, Nachbarn oder Besucher. Sie sind aktive Verteidiger aller sieben Standorte oder engagierte Befürworter einer Neuordnung und Stabilisierung.

 

Es ist ein wichtiges Merkmal unserer modernen Gesellschaft, dass politische Prozesse und Entscheidungen in der Öffentlichkeit wahrgenommen, kommentiert und kritisiert werden. Es ist mehr als wünschenswert, wenn sich dabei Menschen unterschiedlicher Meinung einbringen und ihren Standpunkt in aller Deutlichkeit vertreten.

 

Doch bei allem Verständnis für die Leidenschaft, die unser gemeinsames Thema mit sich bringt, appellieren wir an die Umsicht aller Beteiligten. Auch in einer emotional geführten Debatte sollten allein Sachargumente zählen. Weder persönliche Anfeindungen noch unwahre Behauptungen dienen dem Kern unseres Ansinnens: allen Kindern der Gemeinde Wilnsdorf eine gute Grundschulbildung zu sichern.

 

Wir alle sind dazu aufgerufen, die Meinung der anderen und ihren Einsatz zu respektieren. Dies sollte im Rückblick für den im September gefassten Ratsbeschluss ebenso gelten wie für das Ergebnis des 21. April. Insbesondere sollte niemand an den demokratischen Grundsätzen des Bürgerentscheids rütteln: dem Wahlgeheimnis und der Freiheit der Abstimmung.

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

 

wir, die Unterzeichner dieses offenen Briefes, ermuntern Sie ausdrücklich dazu, alle Standpunkte in dieser Debatte kennenzulernen. Wir bitten Sie: Informieren Sie sich über die verschiedenen Auffassungen, wägen Sie sorgfältig die Konsequenzen Ihrer Wahl ab und entscheiden Sie verantwortungsvoll. Stellen Sie das Ergebnis des 21. April auf breite Füße. Herzlichen Dank!“

 

gez.
Christa
Schuppler

Bürgermeisterin
Werner
Kölsch

Vorsitzender
CDU-Fraktion
Petra
Weskamp

Vorsitzende
SPD-Fraktion
Ekkehard
Blume

Vorsitzender Fraktion
Bündnis 90/ Die Grünen
Matthias
Rink

Mitglied der Fraktion FDP/ unabhängige Bürger

 


 


Bürgermeisterin

Landratskandidat

Christa Schuppler
Arne Fries

c.schuppler

a.fries

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Landtagsabgeordnete

Bundestagsabgeordneter

Anke Fuchs-Dreisbach Volkmar Klein

a.fuchsd

v.klein

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Abgeordneter EU

Bundeskanzlerin

Peter Liese
Angela Merkel

p.liese

a.merkel

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Quelle: www.cdu-si.de

Quelle: www.CDU.de & www.cdu-nrw.de

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